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Aus Freifunk Leipzig
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Seite gilt nur für Openwrt White Russian / Freifunk Firmware!!!

Unterschieden wird folgende Hardware beim Aufspielen der Freifunk-Software:

  • Linksys WRT54G / GL
  • Linksys WRT54GS
  • Linksys WRT54GS-V4
  • Linksys WAP54G (nur v2 getestet)
  • Asus WL-HDD 2.5 (u. a. Asus)
  • Buffalo WHR-G54S / WHR-HP-G54

Beim späteren Update per Freifunk-Weboberfläche ist die Variante der Firmware egal, nur beim ersten Mal ist dies wichtig.

Inhaltsverzeichnis

im Vorfeld:

  1. Dein Router benötigt eine eindeutige Nodenummer. Diese setzt sich zusammen aus einem fixen Bereich und zwei Variablen. Für Leipzig gilt 104.61.x.y. Das x hängt ab von der Position des Routers, siehe Bereiche. Als y ist innerhalb dieses Bereiches eine möglichst kleine, noch nicht vergebene Ziffer zu wählen. Trage Deine Nodenummer und den Standort umgehend dort im Wiki ein! (Bitte Nodenr. und E-Mail-Adresse stets aktuell halten und keine schon verwendeten oder zufälligen Einträge benutzen!)
  2. Lade passend zur Hardware die aktuelle Leipziger Firmware mit der Dateiendung bin (für neue Linksyse) bzw. trx (für Asus, Buffalo) herunter.

Anleitung für frisch gekaufte Linksys WRT

  1. Linksys WRT an den Strom anschalten
  2. mit einem Netzwerkkabel an den PC anschließen und Computer starten
  3. Weboberfläche des Gerätes aufrufen: http://192.168.1.1 im Webbrowser eingeben, blaues Layout erscheint, Login mit root und Passwort admin (ältere Geräte mit admin und Passwort admin)
  4. Menüpunkt Firmware-Update (siehe Verwaltung) auswählen und die bereits heruntergeladene (Freifunk-) bin-Datei auswählen und hochladen
  5. nach einem Klick auf Fortsetzen und ein wenig Geduld (einige Minuten) erscheint die Freifunk-Weboberfläche (schwarz-magenta Layout) (ggf. noch warten und später mal Reload klicken)
  6. dann die Checkliste abarbeiten, d.h. Bootloader-Neustart und IP-Vergabe
  7. Sehr wichtig: "Kontakt" angeben (E-Mail-Adresse, Standort, Besonderheiten ...)
  8. Neustart durchführen
  9. fertig
  10. das Gerät läuft und du kannst Nodes und Routing-Seiten anschauen

Anleitung für frisch gekaufte Linksys WAP54G (nur v2 gestestet)

ACHTUNG: diese Anleitung ist nicht mehr vollständig! Wer dieser Anleitung folgen möchte macht seinen Access Point unbrauchbar!!!

Der benutzte Linksys WAP54G v2 besaß 2MB Flash und die Firmware 2.08 ETSI (d.h. europäisch).

  1. Linksys WAP über das mitgelieferte Netzwerkkabel an den PC anschließen und beide Geräte starten.
  2. Weboberfläche des WAP ansurfen (http://192.168.1.245, blaues Layout, Login ohne Benutzernamen und Passwort admin).
  3. Versteckte Firmware-Konfiguration (http://192.168.1.245/fw-conf.asp) ansurfen und dort Header Downgrade ermöglichen.
  4. OpenWrt Micro Whirerussian RC6 herunterladen.
  5. Wieder Weboberfläche des WAP ansurfen (http://192.168.1.245). Menüpunkt Firmware Update (siehe Help) auswählen und heruntergeladene trx-Datei installieren.
  6. Per Telnet auf mit dem WAP verbinden (telnet 192.168.1.245) und die Variable boot_wait auf on setzen: In die Konsole erst nvram set boot_wait=on eingeben (und Enter betätigen), dann nvram commit (wieder entern). Diese Einstellung bewirkt, dass der WAP bei einem Neustart zunächst etwa 5 Sekunden auf eine tftp-Übertragung einer neuen Firmware wartet, bevor er die bestehende startet und verhindert somit, dass eine nicht funktionierende Firmware das Gerät unbrauchbar macht.
  7. Per telnet einen reboot erzwingen, wieder einloggen und per nvram show|grep boot_wait überprüfen, dass der Wert auch wirklich geändert wurde (sonst funktioniert es nicht).
  8. Folgendes Skript als flashswap.sh erstellen:
#!/bin/sh
# example invocation: "flashwap.sh openwrt.trx | tftp"
#
# 1. disconnect power from WAP
# 2. run command
# 3. connect power to WAP
# 4. if everything went right, the firmware-image should be put to the WAP after a few seconds
#
cat << EOF
rexmt 1
binary
timeout 60
connect 192.168.1.245
trace
verbose
put $1
EOF
  1. Freifunk Firmware 1.4.5 herunterladen. (ACHTUNG: Diese Webseite existiert nicht mehr! Die leipziger Freifunk-Firmware (auch testing) funktioniert nicht.

Wer es jedoch einmal bis hierher geschafft hat erreicht den AP nicht mehr über die Weboberfläche und kann somit keine andere Firmware mehr aufspielen!)

  1. WAP vom Stromnetz trennen, in einer Konsole (z.b. xterm, für Windows z.b. XXXX) flashwap.sh openwrt-freifunk-1.4.5-de.trx|tftp eingeben, WAP wieder einschalten.
  2. Warten und den WAP auf keinen Fall ausschalten. Immer wieder http://192.168.1.1 im Browser probieren. Nach etwas Geduld erscheint die neue, gelbe Weboberfläche.
  3. Über den Menupunkt Verwalten mit Nutzername root und Passwort admin anmelden und unbedingt danach das Passwort ändern.
  4. Von hier (Diese Webseite existiert nicht mehr!) die Pakete IP-Vergabe und DHCP-Splash herunterladen und sie unter dem Menüpunkt Software 1 installieren.
  5. IP-Vergabe vornehmen. Einstellungen für den Node werden automatisch berechnet und eingetragen.
  6. Kontakt angeben (E-Mail-Adresse, Standort mit Koordinaten und Straße/Nr.)
  7. einen normalen Neustart durchführen
  8. fertig, das Gerät läuft und du kannst Nodes und Routing-Seiten anschauen

Anleitung für frisch gekaufte Asus WL-HDD 2.5

  • für Updates das mitgelieferte "Restauration Tool" verwenden...
  • Antenneneinstellung egal, auch "Auto" ist hier okay.

(Speicher wie ein Linksys-G, aber mit IDE (2.5"-HDD) und USB (1.1-Host). Die Freifunk Firmware wird prinzipiell (juhu) unterstützt, der Ethernetanschluß fungiert als LAN-Port.)

Details -> Asus WL-HDD2.5 mit LeipzigFreifunkFirmware

Anleitung für frisch gekaufte Siemens SE 505

  • Berliner Firmware verwenden. (ACHTUNG! Mit der 14x-Version funktioniert die DHCP-Vergabe für WLAN-Clienten nicht! Hier gibts die 125er Version)
  • Standard-LAN-IP des Routers ist 192.168.2.1 (teils auch 192.168.1.1), Standard-Passwort ist leer.
  • Beim Flashen über tftp muss der Rechner die IP 192.168.2.100 (teils auch 192.168.1.100) haben, Flashen über Webinterface geht in aller Regel auch.
  • Vorsicht beim Neustart mit Grundeinstellungen, falls der durchgeführt wird, vorab il0macaddr und et0macaddr aus dem NVRAM retten (für il0 z.B.: nvram show | grep il0macaddr) und danach zurückschreiben. (für il0 z.B.: nvram set il0macaddr=xx:xx:xx:xx:xx:xx, nvram commit, reboot). il0macaddr und et0macaddr sind auch auf der Unterseite des Gerätes notiert, aber manchmal schwer zu entziffern.
  • Leipziger IP-Vergabe nachinstallieren.
  • Nicht vergessen, Antenne auf "A" zu stellen!
  • Nicht zuviel zusätzlich installieren, was das RAM nicht verkraftet.

Anleitung für Belkin F5D7230

Diese Geräte sind eine recht preiswerte Alternative zu den so populären Linksys-Routern (ca. 1/3 - 1/2 des Preises eines Linksys)
Allerdings gibt es die nicht neu, sondern gebraucht z.B. bei eBay...

Es gibt hier verschiedene Versionen - die Versionsnummer zu wissen ist hier, ebenso wie beim Siemens SE505, wichtig!

Version bis (aber nicht einschließlich!) 1444 haben:

  • Prozessor BCM4710 mit 125 MHz
  • 16 MB RAM
  • 4 MB Flash

also dasselbe wie die älteren WRT-Modelle

Versionen ab 1444 haben:

  • Prozessor mit 200 MHz
  • 8 MB RAM
  • 2 MB Flash

diese sind also nicht ohne Einschränkungen verwendbar - mit Berliner Firmware + dnsmasq + Leipziger IP-Vergabe gehts aber. Man kann dann nur keine zusätzliche Software installieren - Statistiken z.B. sind damit nicht möglich - der RAM reicht dafür nicht aus und der Flash von 2 MB ist nicht groß genug für die Leipziger Firmware! Allerdings ist es mit ein wenig Geschick beim Löten möglich, den RAM auf 16 MB zu erweitern - dann sind es richtig vollwertige Geräte! Außerdem haben diese Modelle einen USB-1.1 Port, den man relativ leicht nutzbar machen kann (öffnen und Löten erforderlich).

Flashen ist per TFTP oder per Web-Interface möglich.

per Webinterface:

  • der Router vergibt standardmäßig IPs per DHCP - falls nicht:
  • Computer auf statische Adresse 192.168.2.100 stellen - der Router ist dann unter 192.168.2.1 erreichbar
  • das .bin File für den Siemens SE505 flashen
  • nach erfolgreichem Flash sollte der Router wieder unter 192.168.2.1 erreichbar sein.
  • Da das flashen in zwei Schritten erfolgt, dauert es ne Weile, bis der Router sich wieder meldet - also ca. 10 Minuten Geduld und nicht den Strom rausziehen während dieser Zeit!
  • IP-Vergabe - Passwort ändern - Kontaktdaten eintragen - dann alle anderen Einstellungen durchgehen und sehen ob's passt.

Vor allem bei "LAN": dort kann und sollte man die LAN-IP von 192.168.2.1 auf 192.168.1.1 ändern - könnte sonst Probleme mit dem Nachvollziehen anderer Anleitungen für extra Software geben.

  • Hat man das getan, ist der Router nach dem Neustart unter 192.168.1.1 zu erreichen.
  • Jetzt kann man den Computer wieder auf "Adresse per DHCP beziehen" einstellen.

per TFTP:

die für mich problemloseste Methode..

  • Es wird die Firmware mit der Endung .trx verwendet.
  • Computer auf statische Adresse 192.168.2.100 stellen

(ich habs unter Linux mit atftp gemacht - mit Windows gehts genauso, nur sieht das Kommando ein wenig anders aus)

  • im Terminal schreiben:
atftp 192.168.2.1 --trace --put -l firmware.trx

aber noch nicht bestätigen!

  • Hand an den Reset-Knopf des Routers oder Stromzufuhr raus.
  • Kommando bestätigen.
  • Reset drücken bzw. Strom wieder rein.
  • Das Zeitfenster, in dem der Router nach dem Start auf ein Firmware-Image wartet ist extrem kurz - man muß es u.U. mehrmals versuchen.
  • Im Terminal sieht man dann ne Menge Text vorüberhuschen, während die Übertragung läuft.
  • Danach dauert es ein paar Minuten bis der Router sich wieder meldet - siehe oben.
  • Dann wie oben IP-Vergabe - Passwort ändern - Kontaktdaten eintragen - dann alle anderen Einstellungen durchgehen und sehen ob's passt.
  • Normaler Neustart.
  • Bitte KEINEN Neustart mit Grundeinstellungen des Bootloaders machen - oder vorher die nvram-Variablen
il0macaddr und et0macaddr

sichern - das sind die MAC-Adressen der Netzwerk-Karte und der WLAN-Karte im Router - die werden sonst gelöscht (fall man das vergißt ists auch kein Beinbruch - die stehen auf dem Gehäuse hinten drauf)

  • Das drücken und halten des Reset-Knopfes für mehr als 7-8 Sekunden hat den gleichen Effekt!
  • Nach dieser Art von Reset ist der Router immer auf 192.168.2.1 zu erreichen.

Anleitung für Buffalo WHR-G54S / WHR-HP-G54