Hardware
Zum Mitmachen beim Freifunk-Projekt braucht man lediglich einen WLAN-Router. Dieser
- sollte bitte unbedingt dauerhaft eingeschaltet bleiben (denn er dient anderen als Hop zum nächsten Knotenpunkt).
- könnte zwar einfach ans Fenster gestellt werden sollte aber über eine gute Antenne, die an einem günstigen Punkt aufgestellt wird, betrieben werden
Inhaltsverzeichnis |
Geräte auf denen die Freifunk-Firmware grundsätzlich läuft
Die Freifunk-Firmware basiert auf OpenWrt darum eignen sich grundsätzlich sämtliche WLAN-Router die von OpenWrt unterstützt werden für Freifunk:
- Anleitung wie man selbst ein bereits installiertes OpenWrt für die Teilnahme an Freifunk konfigurieren muss: TODO
- Anleitung wie man sich mit Hilfe von OpenWrt Buildroot ein Freifunk-Firmware-Image selber erstellt: TODO
Geräte für die fertige Freifunk-Firmware angeboten wird
Es gibt aber eine Unterauswahl dieser Geräte, für die bereits fertige Freifunk-Firmware-Images zum Download angeboten wird:
- TODO *** Vollständige Liste *** TODO
Empfohlene Geräte
Von den Features, die im Einkaufsratgeber aufgelistet werden, sind die WLAN-Hardware und die dafür verfügbaren Linux Treiber die einzig relevanten:
- der WNIC (wireless network interface controller) besteht aus einer MAC-Komponente und einer PHY-Komponente. Die IC fürs MAC kann im SoC integriert sein, oder als selbstständiger Chip ausgeführt sein. Der PHY Chip ist grundsätzlich separat.
- der Linux IEEE 802.11 Treiber für die WNIC sollte die gewünschten Wireless Modi unterstützen und stabil laufen
- Preis: ein Freifunk-Knoten braucht keinen USB-Anschluss, kein GBit-Ethernet, keine 5 Ports, usw. Es gibt mittlerweile kleine Geräte, die eine gute WNIC verbaut haben und günstig sind.
Beispiele für bereits fertig unterstütze Geräte
Linksys WRT54GL
- http://www1.linksys.com/international/product.asp?coid=8&ipid=841
- Dieses Modell ist DAS Standardmodell für Freifunk. Entspricht hardware-seitig im Wesentlichen den früheren Revisionen des WRT54G.
- Versionen:
CL7A = WRT54GL / BCM5352E Chipset / 200 MHz CPU / 8/16 MB Flash/RAM CL7B = WRT54GL (v1.1) / BCM5352 Chipset / 200 MHz CPU / 4/16 MB Flash/RAM / rechts ist Antenne A
- benötigt Firmwareversion ffl-<version>-g.bin
- Reset eines WRT54GL 1.1 (mit Samsung-Chip)
andere Linksys
Andere Linksys-Geräte sind mit Vorsicht zu genießen. Meist muss man auch konkret auf die Seriennummer schauen, um die genaue Hardware-Version herauszubekommen.
Aktuelle WRT54G und WRT54GS-Geräte funktionieren nicht wirklich mit Freifunk.
Asus WL-500GP
- Asus WL-500GP - neues Lieblingsgerät, mit USB-Host 2.0
andere Asus'
ähnlich wie bei Linksys mit Vorsicht zu genießen:
- Asus WL-HDD2.5 (mit IDE, USB-Host 1.1 und LAN-Anschluss); EOL - wird nicht mehr hergestellt. Mehr oder weniger baugleich: Yakumo Wireless Storage 60; leistungsschwacher Prozessor, verliert teilw. spontan den nvram
- ASUS WL-500G
- einige andere
Buffalo Produkte
- Buffalo WHR-G54S: Die ffl-VERSION.trx Firmware lässt sich problemlos aufspielen. - siehe Zusatz
200 MHz CPU / 4/16 MB Flash/RAM / SMA-Anschluss ist Antenne A
Dell Produkte
- Dell Truemobile 2300: Die trx-Version der Freifunkfirmware lässt sich problemlos aufspielen. "Neustart mit Einstellungen des Bootloaders" funktioniert nicht richtig.
125 MHz CPU / 4/16 MB Flash/RAM / nur Antenne A
Siemens Produkte
- Siemens SE505
Version / Ident-Nr. Chip Flash RAM v1 S30853-S1006-R107-1/2 Broadcom 4710 @ 125 MHz 4 MB 16 MB Mini-PCI v2 S30853-S1006-R107-3 Broadcom 4712 @ 200 MHz 4 MB 8 MB
Funktioniert, aber wegen den schmalen RAM in v2 sollte die Berliner Firmware gewählt und auf Statistik, DHCP-Splash und Extras möglichst verzichtet werden (s. FirmwareFlashen).
Achtung: Die Versionen S30853-S1006-R107-4 und -5 funktionieren definitiv NICHT mit jedweder OpenWRT-basierenden Firmware, also auch nicht Freifunk!
Bei einem SE505v2 (S30853-S1006-R107-3) kann man mit etwas Löterfahrung den RAM auf 16 MB erweitern. Anleitung Bilder der 17-3
Belkin Produkte
- Belkin F5D7230-4 bis Version 1444 - ist baugleich mit Siemens SE505 V1
- Belkin F5D7230-4 ab Version 1444 nur 2 MB Flash - sonst wie Siemens SE505 V2 (und daher nicht wirklich freifunktauglich)
FONERA
- La Fonera: Anleitung im Wiki von Freifunk Hannover
- praktisches Flashtool von Sven Ola, Erläuterungen in der readme
Andere
- Schaut Euch auch die freifunk.net-Infoseiten dazu an: http://wiki.freifunk.net/Freifunk-Linux_auf_dem_Access_Point
Sonderfall Solarnode
- freifunk.leipzig.net hat noch keine Erfahrung mit autonomen, solarbetriebenen Routern. Dabei ist der Bedarf vorhanden und der Sinn evident: Solarnodes könnten überall stehen, wo sich beim besten Willen kein Strom hinlegen lässt, außerdem kann ein Blitzeinschlag keine weitere Hardware und Infrastruktur schädigen. Die Rostocker betreiben bereits mit Erfolg einen Router mit Sonnenenergie (s. Projektseite)
Laptop / WLAN-Adapter
nur sehr begrenzt geeignet, da die eingebauten Antennen Mist sind, das Routing auf dem Laptop meist ungeeignet ist und auch die verfügbaren WNICs ihre ganz eigenen Macken haben.