Zur Freifunk-Idee und Philosophie

Aus Freifunk Leipzig
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Plädoyer für den Freifunk.

Die grundsätzliche Idee des Teilens von Informationen ist der Funken, der in der Freifunk-Idee für mich das Feuer zum Lodern bringt. Auf der Basis von drahtlosen Netzwerken mit kurzen lokalen Reichweiten (von Fensterbrett zu Fensterbrett oder Rooftop (wie eines der ersten Netze am MIT hieß) bietet sich hier die Möglichkeit mit günstiger Technik Menschen und Daten zu vernetzen. Wir können ohne kommerzielle Unterstüzung stadtweit offen kommunizieren. Nun haben vor einigen Jahren weltweit Netzwerkfreunde mit drahtlosen Netzwerken und erschwinglichen Geräten begonnen, diese wunderbare Idee von Netzwerken mit flachen Hierarchien und offenen Strukturen in die Tat umzusetzen. Seit 2002 unter dem Namen "Freifunk" in Berlin, seit 2004 auch in Leipzig. Damit greifen wir in bestehende, kommerzielle Strukturen ein und beginnen freie Kommunikation in die Tat umzusetzen. Wir (User) emanzipieren uns damit sozusagen von kommerziellen Interessen und Wandeln die Idee der Vernetzung zu einer sozialen Idee. Das ist aus meiner Sicht von bestechender Ästhetik.
Es kommt jedoch auch noch ein anderer Aspekt des Teilens im Freifunk zum Tragen, nämlich der des Teilens von Möglichkeiten (begrenzter Ressourcen), was der Absprache von Freiheit nicht unähnlich ist. Oder?
nightly built
to be continued and revised --sidd 00:43, 11. Dez 2005 (CET)


Schreibt doch selbst was hier hin.